Die Römerstadt Kempten

Cambodunum, so hieß die Stadt Kempten zur Römerzeit. Sie ist die älteste schriftlich erwähnte Stadt Deutschlands und die Kemptener geben sich viel Mühe, ihre lange Geschichte anschaulich und spannend  zu erzählen. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine kleine Zeitreise: Im Jahr 18. n Chr. tauchte die Stadt “Kambodounon” als Heimat des keltischen Stammes der Estionen in einem Buch des griechischen Geografen Strabon erstmals auf. Auch wenn von der damaligen Siedlung bis heute jede Spur fehlt, konnte durch archäologische Ausgrabungen die Existenz der Römerstadt Cambodunum seit Beginn des 1. Jahrhundert v. Chr belegt werden. 
Später war Kempten lange Zeit die einzige Doppelstadt Deutschlands: der Fürststift Kempten und die Reichsstadt Kempten standen in einem angespannten Verhältnis zueinander und beharrten auf ihrer Eigenständigkeit. 
Erst im Jahr 1818 kam es zu einer Zusammenlegung der beiden Städte und einer “Vereinten Stadt Kempten”. Ein steiniger Weg führte Kempten dorthin, wo es heute ist: Zu einer weltoffenen Hochschulstadt mitten im Herzen des Allgäus.